Der Mangel an Lebensmitteln ist ein der auffälligsten Zeichen von Armut.
In der EU lebt 17 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgefärdungsschwelle (Eurostat 2008). Nach den EU-Schätzugen profitieren 13 Mio. Menschen von dem Europäischen Nahrungsmittelprogramm für bedürftige Bevölkerungsgruppen.
In Frankreich leben 7,8 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze (949 € / Monat). Um sich zu ernähren hängen rund 3 Mio. Franzose von Nahrungsmittelhilfe ab. Nahrungsmittelhilfe in Frankreich umfasst drei unterschiedliche Formen: Ausgabe von Speisen, Ausgabe von Lebensmittelpaketen und Sozialmärkte.
Ziel von A.N.D.E.S. (Association Nationale de Développement des Épiceries Solidaires ≈ Nationaler Verband für die Entwicklung der Sozialmärkte) ist ein Nahrungsmittelhilfemodell anzubieten, das respektvoll von der Wahlfreiheit, Kultur und Würde des Mensches ist. Die Person ist nicht als Empfänger einer Hilfe betrachtet sondern als aktive Mitglied der Gesellschaft.
Was ist ein Sozialmarkt?
Ein Sozialmarkt ist ein in Selbstbedienung gestaltetes Kleingeschäft, das finanziell schwachen Menschen Produkte des Alltags zu im Durchschnitt 20 % ihres normalen Werts anbietet. Die Kunden werden von den Sozialämtern nach Sozialmärkten orientiert.
Diese Art von Nahrungsmittelhilfe wurde in den 1990er Jahren ins Leben gerufen, um die bestehenden unentgeltlichen Nahrungsmittelausgaben, die sich hauptsächlich an Obdachlose und sehr arme Menschen wendet zu ergänzen.
Die Sozialmärkte richten sich an Menschen mit geringem Einkommen (Familien in Schwierigkeiten, Arbeitslose, allein erziehende Familien, mittellose ältere Menschen, arme Erwerbstätige, ressourcenlose Studierenden...), die sich auf der einen Seite es nicht leisten können in gängigen Supermärkten einzukaufen aber wem es auf der anderen Seite schwer fällt, nicht entscheiden zu können was sie essen und nach Beistand zu fragen.
Ein Sozialmarkt ist eine gastfreundliche Stelle, wo sich die Kunden gleichzeitig beim Kaffee trinken mit dem Sozialmarkt-Team austauschen und von ihren Schwierigkeiten sprechen können.
Darüber hinaus ist ein Sozialmarkt eine dynamische Stelle, wo Workshops zu unterschiedlichen Themen regelmäßig organisiert werden: Kochkurse, Tipps um seine Stromrechnungen zu reduzieren, wie mit seinem Budget umgehen...
Wie funktioniert ein Sozialmarkt?
Der Zugang zu einem Sozialmarkt wird für eine vorübergehende Zeit eingeräumt (2 bis 3 Monate, die prolongierbar sind). Der Zugang hängt unter anderem vom Einkommen ab, aber auch vom Projekt der Person. Während der Zugangszeit wird erfordert, dass der Kunde sein durch das günstigere Einkaufen gespartes Geld benutzt um ein bestimmtes Projekt zu finanzieren: seine Wohnung renovieren, sein Auto reparieren oder ein Lebensunglück bewältigen wie etwa eine Entlastung, eine Ehescheidung, einen unerwarteten Geldaufwand...
Sozialmärkte sind entweder Vereine, die sehr nah mit den Sozialbehörden arbeiten oder werden direkt vom Sozialamt einer Stadt getragen. Sie werden von der öffentlichen Hand, von Vereinen wie den Food Banks und dem Roten Kreuz, von Stiftungen und Unternehmen durch lokale und nationalweite Partnerschaften unterstützt.
Geschichte des Netzwerks A.N.D.E.S.
A.N.D.E.S. ist ein Verband, der 2000 von Guillaume Bapst - dem aktuellen Geschäftsführer - gegründet wurde.
Bei der kaufmännischen Leitung des Sozialwohnungsbauamts war Guillaume Bapst insbesondere damit beauftragt, die unbezahlten Mieten zu verwalten. Da er keinen Einfluss auf die Menschen hatte, die ihre Miete nicht zahlen konnten erdachte er ein Mittel, das auf ihre Ausgaben wirkt.
Er analysierte unter anderem die Ernährungsausgabe, die den größten Teil der kleinen Budgets ausmacht. Er stellte fest, dass eine Reduzierung dieser Ausgabe den Menschen half ihre Mietverpflichtungen nachzukommen und geradezu besser zu leben. Die Ernährung ist immer die Anpassungsvariabel für die Haushalte mit geringem Einkommen.
Parallel zu seiner Tätigkeit beim Sozialwohnungsbauamt rief Guillaume Bapst 1996 einen Sozialmarkt ins Leben in Nevers, der zügig die Aufmerksamkeit der Politiker und der Medien erweckte. Aufgrund der wachsenden Anfragen nach Ratschlägen um ähnliche Strukturen zu öffnen beschloss Guillaume Bapst ein Nationalnetzwerk der Sozialmärkte zu gründen, in Form eines Vereins. So entstand A.N.D.E.S. 2000.
Drei Aufgaben zugunsten der Sozialmärkte: Betreuung zur Entstehung neuer Strukturen, Professionalisierung des Netzwerks und Entwicklung von Versorgungslösungen
► Betreuung zur Entstehung neuer Strukturen
Auf Wunsch der Gebietskörperschaften und der Vereine übt A.N.D.E.S. eine Ratschlag- und Bewertungstätigkeit bezüglich des lokalen Nahrungsmittelhilfesystems aus. Heute haben wir schon zur Entstehung von mehr als 50 Sozialmärkten beigetragen.
► Professionalisierung des Netzwerks
Laut unseren Schätzungen liegen ca. 600 Sozialmärkte in Frankreich vor. Und davon sind mehr als 200 Sozialmärkte Mitglieder unseres Verbands. Den A.N.D.E.S.-Mitgliedern werden unterschiedliche Leistungen angeboten wie beispielsweise die Software Escarcelle (zur Verwaltung der Begünstigten und der Vorräte und zum Ausdrucken von Kassenbelegen), Trainings und Ausbildungen zu unterschiedlichen Themen ( Empfang der Kunden, Verbesserung der Teamfähigkeit, Nahrungssicherheit und -ruckverfolgung, Kochen mit Kindern und Eltern...)
► Entwicklung von Versorgungslösungen
Seit 2008 entwickelt A.N.D.E.S. ein globales Programm um sozial benachteiligten Menschen frisches Obst und Gemüse zugänglich zu machen. Dafür ist A.N.D.E.S. auf 4 Großmärkten in Frankreich tätig: Rungis (in der Pariser Gegend), Perpignan, Marseille und Lille. In diesen 4 Lagern verwertet A.N.D.E.S. unverkauftes Obst und Gemüse wieder, in dem sie diese frischen Produkte an andere karitativen Organisationen weiter verteilt. Großhändler geben uns ihre aufgrund Schönheitsmangeln unverkauften Waren ab, die sonst weggeschmissen geworden wären.
Langzeitarbeitsloser lesen die Waren aus (zu reife und verdorbene Produkte werden aussortiert, die noch essbaren und präsentierbaren Stücke werden wieder verwertet), bereiten die Bestellungen vor und liefern alle regionalen Nahrungsmittelhilfeorganisationen. Um das Angebotsspektrum auszubreiten und die saisonalen Schwankungen der verschenkten Produkte auszugleichen werden auch frisches Obst und Gemüse von erster Qualität angekauft.
Die A.N.D.E.S.-Recycling-Lager streben nach drei Hauptzielen:
- die Ernährung der Nahrungsmittelhilfe-Begünstigten verbessern.
- die Nahrungsmittelverschwendung bekämpfen.
- Langzeitarbeitsloser in die Arbeitswelt wieder eingliedern.
Die Nahrungsmittelverschwendung weiter bekämpfen
Heutzutage liefern unsere Recycling-Lager den regionalen Nahrungsmittelhilfeorganisationen ausschließlich mit frischem Obst und Gemüse, was strenge Anforderungen an Frische und Qualität impliziert. Deswegen wird gegenwärtig etwa 30 % der von den Großhändlern verschenkten Waren wieder verwertet. Um diese Kennzahl zu verbessern arbeitet A.N.D.E.S. an einem Produktionsprojekt von Suppen, Säften und Marmeladen. Dies wird ermöglichen die Haltbarkeitsdauer der Waren zu verlängern und benutzerfreundlichere Produkte auszuteilen. Die Suppen, Säfte und Marmeladen werden erst im Herbst 2012 auf den Markt gebracht.
Von der Heugabel bis zur Essgabel
Die Nachfrage der Nahrungsmittelhilfeorganisationen nach frischem Obst und Gemüse steigt ständig an. Demzufolge wächst die Tätigkeit auf unseren Recycling-Lagern exponentiell.
In der gleichen Zeit haben sich die Preise von frischem Obst und Gemüse krass erhöht.
Um die steigende Nachfrage der Nahrungsmittelhilfeorganisationen nach frischem Obst und Gemüse zu befriedigen und die Preiserhöhungen dieser Produkte zu bewältigen hat sich A.N.D.E.S. ein neues Projekt ausgedacht: die Entstehung eines solidarischen Bauernhofs.
Das Prinzip: Basisgemüse (Kartoffeln, Lauche, Möhren, Zwiebeln, Salate) produzieren um einen Teil der Ernten (60 %) in das Nahrungsmittelhilfefeld auszuteilen. Langzeitarbeitsloser werden ins Berufsleben wieder eingegliedert, indem sie das Gemüse pflegen und die Tätigkeitsfelder des Gemüseanbaus eingelernt werden.
A.N.D.E.S. hat Ende 2010 ein altes Bauerngut von 42 ha in der Normandie angekauft. Das Projekt soll Ende 2011 beginnen.
In der EU lebt 17 % der Bevölkerung unterhalb der Armutsgefärdungsschwelle (Eurostat 2008). Nach den EU-Schätzugen profitieren 13 Mio. Menschen von dem Europäischen Nahrungsmittelprogramm für bedürftige Bevölkerungsgruppen.
In Frankreich leben 7,8 Mio. Menschen unter der Armutsgrenze (949 € / Monat). Um sich zu ernähren hängen rund 3 Mio. Franzose von Nahrungsmittelhilfe ab. Nahrungsmittelhilfe in Frankreich umfasst drei unterschiedliche Formen: Ausgabe von Speisen, Ausgabe von Lebensmittelpaketen und Sozialmärkte.
Ziel von A.N.D.E.S. (Association Nationale de Développement des Épiceries Solidaires ≈ Nationaler Verband für die Entwicklung der Sozialmärkte) ist ein Nahrungsmittelhilfemodell anzubieten, das respektvoll von der Wahlfreiheit, Kultur und Würde des Mensches ist. Die Person ist nicht als Empfänger einer Hilfe betrachtet sondern als aktive Mitglied der Gesellschaft.
Was ist ein Sozialmarkt?
Ein Sozialmarkt ist ein in Selbstbedienung gestaltetes Kleingeschäft, das finanziell schwachen Menschen Produkte des Alltags zu im Durchschnitt 20 % ihres normalen Werts anbietet. Die Kunden werden von den Sozialämtern nach Sozialmärkten orientiert.
Diese Art von Nahrungsmittelhilfe wurde in den 1990er Jahren ins Leben gerufen, um die bestehenden unentgeltlichen Nahrungsmittelausgaben, die sich hauptsächlich an Obdachlose und sehr arme Menschen wendet zu ergänzen.
Die Sozialmärkte richten sich an Menschen mit geringem Einkommen (Familien in Schwierigkeiten, Arbeitslose, allein erziehende Familien, mittellose ältere Menschen, arme Erwerbstätige, ressourcenlose Studierenden...), die sich auf der einen Seite es nicht leisten können in gängigen Supermärkten einzukaufen aber wem es auf der anderen Seite schwer fällt, nicht entscheiden zu können was sie essen und nach Beistand zu fragen.
Ein Sozialmarkt ist eine gastfreundliche Stelle, wo sich die Kunden gleichzeitig beim Kaffee trinken mit dem Sozialmarkt-Team austauschen und von ihren Schwierigkeiten sprechen können.
Darüber hinaus ist ein Sozialmarkt eine dynamische Stelle, wo Workshops zu unterschiedlichen Themen regelmäßig organisiert werden: Kochkurse, Tipps um seine Stromrechnungen zu reduzieren, wie mit seinem Budget umgehen...
Wie funktioniert ein Sozialmarkt?
Der Zugang zu einem Sozialmarkt wird für eine vorübergehende Zeit eingeräumt (2 bis 3 Monate, die prolongierbar sind). Der Zugang hängt unter anderem vom Einkommen ab, aber auch vom Projekt der Person. Während der Zugangszeit wird erfordert, dass der Kunde sein durch das günstigere Einkaufen gespartes Geld benutzt um ein bestimmtes Projekt zu finanzieren: seine Wohnung renovieren, sein Auto reparieren oder ein Lebensunglück bewältigen wie etwa eine Entlastung, eine Ehescheidung, einen unerwarteten Geldaufwand...
Sozialmärkte sind entweder Vereine, die sehr nah mit den Sozialbehörden arbeiten oder werden direkt vom Sozialamt einer Stadt getragen. Sie werden von der öffentlichen Hand, von Vereinen wie den Food Banks und dem Roten Kreuz, von Stiftungen und Unternehmen durch lokale und nationalweite Partnerschaften unterstützt.
Geschichte des Netzwerks A.N.D.E.S.
A.N.D.E.S. ist ein Verband, der 2000 von Guillaume Bapst - dem aktuellen Geschäftsführer - gegründet wurde.
Bei der kaufmännischen Leitung des Sozialwohnungsbauamts war Guillaume Bapst insbesondere damit beauftragt, die unbezahlten Mieten zu verwalten. Da er keinen Einfluss auf die Menschen hatte, die ihre Miete nicht zahlen konnten erdachte er ein Mittel, das auf ihre Ausgaben wirkt.
Er analysierte unter anderem die Ernährungsausgabe, die den größten Teil der kleinen Budgets ausmacht. Er stellte fest, dass eine Reduzierung dieser Ausgabe den Menschen half ihre Mietverpflichtungen nachzukommen und geradezu besser zu leben. Die Ernährung ist immer die Anpassungsvariabel für die Haushalte mit geringem Einkommen.
Parallel zu seiner Tätigkeit beim Sozialwohnungsbauamt rief Guillaume Bapst 1996 einen Sozialmarkt ins Leben in Nevers, der zügig die Aufmerksamkeit der Politiker und der Medien erweckte. Aufgrund der wachsenden Anfragen nach Ratschlägen um ähnliche Strukturen zu öffnen beschloss Guillaume Bapst ein Nationalnetzwerk der Sozialmärkte zu gründen, in Form eines Vereins. So entstand A.N.D.E.S. 2000.
Drei Aufgaben zugunsten der Sozialmärkte: Betreuung zur Entstehung neuer Strukturen, Professionalisierung des Netzwerks und Entwicklung von Versorgungslösungen
► Betreuung zur Entstehung neuer Strukturen
Auf Wunsch der Gebietskörperschaften und der Vereine übt A.N.D.E.S. eine Ratschlag- und Bewertungstätigkeit bezüglich des lokalen Nahrungsmittelhilfesystems aus. Heute haben wir schon zur Entstehung von mehr als 50 Sozialmärkten beigetragen.
► Professionalisierung des Netzwerks
Laut unseren Schätzungen liegen ca. 600 Sozialmärkte in Frankreich vor. Und davon sind mehr als 200 Sozialmärkte Mitglieder unseres Verbands. Den A.N.D.E.S.-Mitgliedern werden unterschiedliche Leistungen angeboten wie beispielsweise die Software Escarcelle (zur Verwaltung der Begünstigten und der Vorräte und zum Ausdrucken von Kassenbelegen), Trainings und Ausbildungen zu unterschiedlichen Themen ( Empfang der Kunden, Verbesserung der Teamfähigkeit, Nahrungssicherheit und -ruckverfolgung, Kochen mit Kindern und Eltern...)
► Entwicklung von Versorgungslösungen
Seit 2008 entwickelt A.N.D.E.S. ein globales Programm um sozial benachteiligten Menschen frisches Obst und Gemüse zugänglich zu machen. Dafür ist A.N.D.E.S. auf 4 Großmärkten in Frankreich tätig: Rungis (in der Pariser Gegend), Perpignan, Marseille und Lille. In diesen 4 Lagern verwertet A.N.D.E.S. unverkauftes Obst und Gemüse wieder, in dem sie diese frischen Produkte an andere karitativen Organisationen weiter verteilt. Großhändler geben uns ihre aufgrund Schönheitsmangeln unverkauften Waren ab, die sonst weggeschmissen geworden wären.
Langzeitarbeitsloser lesen die Waren aus (zu reife und verdorbene Produkte werden aussortiert, die noch essbaren und präsentierbaren Stücke werden wieder verwertet), bereiten die Bestellungen vor und liefern alle regionalen Nahrungsmittelhilfeorganisationen. Um das Angebotsspektrum auszubreiten und die saisonalen Schwankungen der verschenkten Produkte auszugleichen werden auch frisches Obst und Gemüse von erster Qualität angekauft.
Die A.N.D.E.S.-Recycling-Lager streben nach drei Hauptzielen:
- die Ernährung der Nahrungsmittelhilfe-Begünstigten verbessern.
- die Nahrungsmittelverschwendung bekämpfen.
- Langzeitarbeitsloser in die Arbeitswelt wieder eingliedern.
Die Nahrungsmittelverschwendung weiter bekämpfen
Heutzutage liefern unsere Recycling-Lager den regionalen Nahrungsmittelhilfeorganisationen ausschließlich mit frischem Obst und Gemüse, was strenge Anforderungen an Frische und Qualität impliziert. Deswegen wird gegenwärtig etwa 30 % der von den Großhändlern verschenkten Waren wieder verwertet. Um diese Kennzahl zu verbessern arbeitet A.N.D.E.S. an einem Produktionsprojekt von Suppen, Säften und Marmeladen. Dies wird ermöglichen die Haltbarkeitsdauer der Waren zu verlängern und benutzerfreundlichere Produkte auszuteilen. Die Suppen, Säfte und Marmeladen werden erst im Herbst 2012 auf den Markt gebracht.
Von der Heugabel bis zur Essgabel
Die Nachfrage der Nahrungsmittelhilfeorganisationen nach frischem Obst und Gemüse steigt ständig an. Demzufolge wächst die Tätigkeit auf unseren Recycling-Lagern exponentiell.
In der gleichen Zeit haben sich die Preise von frischem Obst und Gemüse krass erhöht.
Um die steigende Nachfrage der Nahrungsmittelhilfeorganisationen nach frischem Obst und Gemüse zu befriedigen und die Preiserhöhungen dieser Produkte zu bewältigen hat sich A.N.D.E.S. ein neues Projekt ausgedacht: die Entstehung eines solidarischen Bauernhofs.
Das Prinzip: Basisgemüse (Kartoffeln, Lauche, Möhren, Zwiebeln, Salate) produzieren um einen Teil der Ernten (60 %) in das Nahrungsmittelhilfefeld auszuteilen. Langzeitarbeitsloser werden ins Berufsleben wieder eingegliedert, indem sie das Gemüse pflegen und die Tätigkeitsfelder des Gemüseanbaus eingelernt werden.
A.N.D.E.S. hat Ende 2010 ein altes Bauerngut von 42 ha in der Normandie angekauft. Das Projekt soll Ende 2011 beginnen.
Mots-clés : Sozialmarkt, Nahrungsmittelhilfe




























